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Altlastenstandorte


Altlasten, Abrisskonzept und Aushubbegleitung

Bei der Problematik "Altlasten und Altstandorte" führen wir für Sie durch:
  1. Grundstücksbewertungen hinsichtlich möglicher vorhandener Altlasten beim Grundstückskauf und -verkauf
  2. Nutzgutbezogene Bewertung für Bauanträge nach der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung
  3. Ermittlung von Schadensursachen, Entwicklung von Sanierungskonzepten und deren Kostenschätzung für Versicherungsunternehmen sowie im Falle eines Rechtsstreits.
  4. Bewertung von Aushubmaterial hinsichtlich der Wiederverwertungs- bzw. Deponierungsklassen
  5. Erstellung von Abriss-/Rückbau- und Entsorgungskonzepten
  6. Baubegleitung bei Abriss- und Aushubarbeiten

Grundstücksbewertungen hinsichtlich möglicher vorhandener Altlasten beim Grundstückskauf und -verkauf

Im Zuge des immer geringer werdenden Platzangebots in Städten erfahren Altstandorte und Verdachtsflächen zunehmend eine Neunutzung als Gewerbestandorte oder eine Umnutzung zum Wohngebiet. Die Übernahme solcher Grundstücke stellt für Investoren ein Risiko dar, das durch die Durchführung einer Altlastenuntersuchung minimiert werden kann. Die konkrete Erfassung von Kontaminationen ermöglicht die Entwicklung von wirtschaftlichen Sanierungs- und Entsorgungskonzepten. Eine Schätzung der anfallenden Kosten als Kalkulationsgrundlage für den Investor ist möglich. Darüber hinaus können die altlastenbedingten Mehrkosten von den sogenannten ohnehin-Kosten bei konkreten Bauvorhaben differenziert werden, welche bei den Kaufverhandlungen berücksichtigt werden können.

Nutzgutbezogene Bewertung für Bauanträge nach der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung

Bei der Bewertung hinsichtlich einer Wiedernutzbarmachung von Altstandorten bzw. der Umnutzung von Verdachtsflächen ist das Gesetz zum Schutz des Bodens (Bundes-Bodenschutzgesetz - BBodSchG), das im März 1998 in Kraft getreten ist, zusammen mit der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung vom Juli 1999 zu berücksichtigen. Sie stellt die Grundlage für eine schutzgutbezogene Beurteilung anhand von wirkungspfadabhängigen Maßnahmen-, Prüf- und Vorsorgewerten dar. Ergänzend hierzu gilt das Landes-Bodenschutzgesetz (LBodSchG) von Nordrhein-Westfalen vom 29. Mai 2000.

Ermittlung von Schadensursachen, Entwicklung von Sanierungskonzepten und Kostenschätzung

Insbesondere bei Haftungsfragen im Rahmen eines Rechtsstreits sowie bei Versicherungsangelegenheiten spielt die Schadensursache bzw. die Herkunft von Schadstoffen eine entscheidende Rolle. Durch die Erfassung von Konzentrationsverteilungen in Boden und Grundwasser können Schadstoffquellen identifiziert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit bei Schadstoffgemischen anhand der Zusammensetzung Hinweise über die Herkunft und gegebenenfalls über das Alter einer Kontamination zu erhalten. Die Entwicklung von Sanierungsplänen sowie eine Schätzung der Sanierungskosten bilden die Grundlage für die Schadensregulierung.

Bewertung von Aushubmaterial hinsichtlich der Wiederverwertungs- bzw. Deponierungsklassen

Bevor im Rahmen einer Baumaßnahme Boden ausgehoben wird, ist zunächst zu prüfen, ob er unbelastet ist oder aber Einschaltungen an Fremdbestandteilen bzw. Verunreinigungen vorliegen. Sobald Hinweise auf eine solche anthropogene Veränderung des Bodens bestehen, bzw. es sich um Aushub auf Verdachtsflächen oder Altstandorte handelt, ist eine so genannte Deklarationsuntersuchung durchzuführen. Diese beinhaltet die Bestimmung des Schadstoffgehaltes des Aushubmaterials anhand von chemischen Analysen sowie die Bewertung hinsichtlich der Verwertungsmöglichkeiten. Darüber hinaus kann bei einer konkreten Planung eine Schätzung der anfallenden Aushubmassen der jeweiligen Wiederverwertungs- bzw. Entsorgungsklassen vorgenommen werden, die wiederum eine Schätzung der Entsorgungskosten ermöglicht. Auch hier ist die Differenzierung von Mehrkosten aufgrund der Belastungs- und den sogenannten ohnehin-Kosten häufig von Interesse.

Erstellung von Rückbau- und Entsorgungskonzepten

Von den Abfallwirtschaftsbehörden wird bei größeren Abrissvorhaben zur Erlangung einer Abbruchgenehmigung die Erstellung von Rückbau- und Entsorgungskonzepten gefordert. Hierin wird das gegebenenfalls kontaminierte Abbruch- und Aushubmaterial erfasst und bewertet, die Verwertungs- und Beseitigungsmöglichkeiten aufgeführt, sowie die Vorgehensweise bei den Abbruch- und Aushubarbeiten konzeptionell dargestellt. Darüber hinaus ist die zeitliche Abfolge der einzelnen Maßnahmen anzugeben und es sind die Verwerter bzw. Entsorger einschließlich der Entsorgungswege zu nennen.

Baubegleitung bei Abriss- und Aushubarbeiten

Insbesondere bei Altstandorten und Altlastenverdachtsflächen wird eine Baubegleitung der Abriss- und Aushubarbeiten von behördlicher Seite gefordert. Eine Baubegleitung erweist sich allerdings häufig auch aus wirtschaftlicher Sicht als sinnvoll, da hochbelasteter Bauschutt und Bodenaushub vor Ort durch Separierung der Aushubmassen nach Kontaminationsgrad auf ein Minimum reduziert werden kann und die Entsorgungskosten dadurch minimiert werden können.

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© 2003 Geotechnisches Büro Dr. Leischner, Bonn