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RWH-Becken und Mulde


Regenwassernutzung und -bewirtschaftung, Versickerung, Verrieselung

Hydrogeologische Gutachten zur Regenwasserbewirtschaftung

Nach 51 a des Landeswassergesetzes von Nordrhein-Westfalen ist auf Grundstücken, die erstmals bebaut, befestigt oder an die öffentliche Kanalisation angeschlossen werden, das Niederschlagswasser vor Ort zu versickern, zu verrieseln oder ortsnah in ein Gewässer einzuleiten. Hierfür ist von dem Grundstückseigentümer ein Antrag auf Einleitung von Niederschlagswasser bei der zuständigen Behörde, in der Regel die Untere Wasserbehörde, zu stellen, dem ein hydrogeologisches Gutachten beizulegen ist.
Im Rahmen dieses Gutachtens werden entweder durch Geländeversuche die Wasserdurchlässigkeit des Bodens vor Ort oder alternativ durch Permeameter-Versuche im Labor bestimmt sowie die Schichtenfolge des Untergrundes aufgenommen. Im Gutachten werden neben der Darstellung der Untersuchungsergebnisse die Versickerungsmöglichkeiten erläutert sowie anhand des ermittelten Wasserdurchlässigkeitsbeiwerts (kf-Wert) eine Dimensionierung der Versickerungsanlage vorgenommen, die als Planungs- und Ausführungsgrundlage herangezogen werden kann. Sofern sich der Untergrund als nicht wasseraufnahmefähig herausstellt, bestätigt das Gutachachten die Erfordernis, das Regenwasser in den Kanal einzuleiten.

Erstellung von Hydrogeologischen Gutachten zur Entsorgung von häuslichem Abwasser über Verrieselungsanlagen

Grundlage für die Erstellung von Hydrogeologischen Gutachten zur Entsorgung von häuslichem Abwasser ist zunächst die Ermittlung des Wasserdurchlässigkeitsbeiwerts (kf-Wert) im Gelände. Im Gutachten erfolgt die Bewertung mit Beschreibung der Verrieselungs-Anlage sowie einer Bemessung der Rieselstränge, in Abhängigkeit von der Größe des Haushaltes. Ein hydrogeologisches Gutachten ist obligatorisch für die Erlangung einer Baugenehmigung insbesondere in ländlichen Ortschaften, deren Schmutzwasserentsorgung nicht über ein Kanalnetz, sondern dezentral erfolgt.

Im Rahmen der zugehörigen Untersuchungen bieten wir:
  • Aufschlussbohrungen und Versickerungsversuche zur Ermittlung der Versickerungsfähigkeit des Untergrundes
  • Permeameterversuche und Wasserdurchlässigkeitsversuche im Labor
  • Grundwassererschließung

© 2003 Geotechnisches Büro Dr. Leischner, Bonn